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Geschrieben von ski am 14. Juli 2014
Aktuell

Barbiser Krippe eingeweiht

Mit einer Andacht wurde der Anbau der evangelischen Kindertagesstätte Barbis offiziell seiner Bestimmung übergeben

Die Kindergartenkinder sangen und spielten die Lieder vor
Die Kindergartenkinder sangen und spielten die Lieder vor
Pastor Vielhauer überreichte eine Einweihungskerze an die Leiterin der Krippengruppe, Anja Flink, und Ilse Sauer-Illhardt (re.)
Pastor Vielhauer überreichte eine Einweihungskerze an die Leiterin der Krippengruppe, Anja Flink, und Ilse Sauer-Illhardt (re.)
Ein besonderer Dank gilt dem Ehepaar Hemeyer, das den Bau durch eine großzügige Zuwendung der Stiftung ermöglichte
Ein besonderer Dank gilt dem Ehepaar Hemeyer, das den Bau durch eine großzügige Zuwendung der Stiftung ermöglichte
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Im September letzten Jahres war Baubeginn, Ende September schon Richtfest, und bereits im Dezember zogen die ersten Kinder ein: am Sonntag, 13.07.2014, feierte nun die Barbiser Krippe offiziell ihre Einweihungsfeier. Ein heller, freundlicher Anbau an den evangelischen Kindergarten, mit viel Platz zum Spielen, kleinkindgerechten Schlaf- und Sanitärräumen und direktem Zugang zum Garten. Von den 15 Krippenplätzen sind derzeit 13 belegt.
Die Einweihungsfeier wurde mit einer Andacht durch Pastor Dr. Roman Vielhauer gehalten, und die Kindergartenkinder sangen und spielten die Lieder nach Kräften mit. "Gott nahe zu sein ist mein Glück", so die diesjährige Jahreslosung, und die passt besonders gut auf diesen Tag, wie Vielhauer befand. Denn die neue Krippengruppe ist die "Käfergruppe", nach dem Glückssymbol Marienkäfer.
Die Strapazen der Bauphase, als der Kindergarten für sechs Wochen in die Betreuungsräume der Grundschule gezogen war, sind längst vergessen, und die Kinder haben ihren frischsanierten Kindergarten mit dem neuen Krippenanbau wieder fest in ihren Besitz genommen.
Viele Dankesworte gab es nach allen Seiten. Aber der allergrößte Dank, da waren sich Vielhauer, die Leiterin der Kindertagesstätte Ilse Sauer-Illhardt, Bürgermeister Dr. Thomas Gans und Gerlind Gottschling vom Kirchenvorstand einig, gebührt dem Ehepaar Karl-Heinz und Annemarie Hemeyer, deren großzügige finanzielle Unterstützung das Ganze ermöglicht hatte. "Ein Geldregen wie im Märchen, der gerade noch rechtzeitig auf uns niederging", so drückte es Sauer-Illhardt aus.
Seit 2008 hatte man geplant, eine Krippe zu bauen;  von den ersten, sehr viel teureren, Entwürfen bis zur jetzigen passgenauen Lösung war es ein langer und schwieriger Weg gewesen. Eine komplett neue Planung durch einen anderen Architekten führte dann zu einem erheblich preiswerteren Entwurf.  Ohne die Zusage der Hemeyer-Stiftung, das ist allen Beteiligten klar, wäre es aber nicht gegangen.  
Karl-Heinz Hemeyer freute sich in seinem Grußwort darüber, das Geld der Stiftung so gut angelegt zu sehen. Die Hälfte seiner Firmengruppe hat er in die Hemeyer-Stiftung eingebracht, deren Erträge jährlich an Bedürftige, zu denen auch Kindergärten und Schulen gezählt werden, ausgeschüttet werden.  Hemeyer betonte die Wichtigkeit der zehn Gebote, nach denen die Kinder erzogen sein sollten. Aber nicht, in dem man sie zurechtbiegt: "Sondern durch Vorbilder - aber dazu müssen wir auch Vorbilder für die Kinder sein".
Die evangelische Kindertagesstätte in Barbis gehört seit einiger Zeit organisatorisch nicht mehr zur örtlichen Kirchengemeinde. Als Träger fungiert nun ein Trägerverband auf Kirchenkreisebene.


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