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Montag, 15. April 2024
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Geschrieben von Boris Janssen am 29. September 2015.
Politik

An Morddrohung ist nichts dran

Staatsanwaltschaft zum Fall Vokuhl: „Anhaltspunkte für ein strafbares Verhalten nicht gegeben“

Wurde mit dem Vorwurf einer Morddrohung konfrontiert: Fritz Vokuhl.
Wurde mit dem Vorwurf einer Morddrohung konfrontiert: Fritz Vokuhl.

Für die Staatsanwaltschaft Göttingen ist die Sache sonnenklar. An den Vorwürfen, Ratsherr Fritz Vokuhl (Grüne) habe seine Ratskollegin Gudrun Teyke (SPD) mit Mord gedroht, ist nichts dran. Auf Anfrage von LauterNEUES teilte Oberstaatsanwalt Andreas Buick mit: „Im Hinblick auf die gegen Herrn Vokuhl erhobenen Vorwürfe ist vom Polizeikommissariat Osterode ein Vorgang angelegt und hierhin zur rechtlichen Würdigung übersandt worden. Die Staatsanwaltschaft hat davon abgesehen, Ermittlungen gegen ihn aufzunehmen, da Anhaltspunkte für ein strafbares Verhalten nicht gegeben sind.“

Auf der Ratssitzung vom 25. Juni 2015 hatten Bürgermeister Dr. Thomas Gans (SPD), CDU-Fraktionsvorsitzender Horst Tichy und Gudrun Teyke für einen Eklat gesorgt, als sie Fritz Vokuhl vorwarfen, Teyke auf einer Veranstaltung im September 2014 mit Mord gedroht zu haben. Dem Eklat vorausgegangen war eine Anfrage an den Bürgermeister, die Tichy im Namen der CDU-Fraktion gestellt hatte. Der überraschte Fritz Vokuhl wollte die Vorwürfe am 25. Juni nicht sofort unvorbereitet kommentieren. Stattdessen wollte er auf der Ratssitzung vom 24. September 2015 eine persönliche Erklärung abgeben und dabei auch die Einschätzung der Staatsanwaltschaft mitteilen. Das hat ihm der Ratsvorsitzende Gerhard Oberländer (SPD) jedoch aus formalen Gründen verweigert.

Anstatt bis zur nächsten Ratssitzung zu warten, hat Fritz Vokuhl inzwischen eine Pressemitteilung herausgegeben, in der er seine Sicht sowohl von den fraglichen Geschehnissen im September 2014 als auch von den jüngsten Vorgängen im Bad Lauterberger Rat schildert. Letztere seien ein „Schmierentheater“. „Was sich nach einem solchen Fehltritt gehört und welche Konsequenzen für sie damit verbunden sind, sollten die Akteure Dr. Gans, Tichy und Teyke selber wissen“, so Vokuhl. Er appelliere „nach dem unsäglichen Vorfall an alle Ratsmitglieder, künftig in der Sache zu diskutieren und auch gegebenenfalls zu streiten.“ Alle Ratsmitglieder sollten sich dafür einsetzen, „dass in den Bad Lauterberger Rat wieder ein Klima des Miteinanders einzieht. Das sind Rat und Verwaltung den Einwohnerinnen und Einwohnern ihrer Stadt schuldig.“

 

Lesen Sie im Wortlaut:

Die vollständige Pressemitteilung von Fritz Vokuhl
Die Anfrage, die für den Eklat gesorgt hat


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