.

Diese Webseite verwendet Cookies. Mit der weiteren Nutzung von LauterNEUES erklären Sie sich damit einverstanden.

Montag, 20. September 2021
Login

Bekanntmachung

JHV-Ticker

Einfach, preiswert, wirksam:

Werbung auf LauterNEUES




Geschrieben von ski am 20. August 2017
Aktuell

Stress in letzter Minute – mit Happy End

Auf dem Kirchplatz fand der zweite Tag der Nationen statt

b_590_0_16777215_00_images_stories_com_form2content_p19_f6956_371.jpg
Die Galeband
Die Galeband
Die Kinder zeigten, was sie mit Martin Hampe eingeübt haben
Die Kinder zeigten, was sie mit Martin Hampe eingeübt haben
Die Lust auf gutes Essen ist international
Die Lust auf gutes Essen ist international
Auch diesmal wurde mit einem interreligiösen Friedensgebet begonnen
Auch diesmal wurde mit einem interreligiösen Friedensgebet begonnen
Spaß auf der Hüpfburg
Spaß auf der Hüpfburg
Janka Eckhardt und Bürgermeister Dr. Thomas Gans konnten sich über ein gelungenes Fest freuen
Janka Eckhardt und Bürgermeister Dr. Thomas Gans konnten sich über ein gelungenes Fest freuen

Last-Minute-Stress für die Organisatoren des zweiten Tags der Nationen: noch am Freitag hatte es stark geregnet, und es war nicht sicher, ob das bestellte Schönwetter für Samstag (19.08.2017) auch wirklich geliefert werden würde. Beim Aufbauen war es so windig, dass die Helfer mit den Tischdecken zu kämpfen hatten. Ein Aussteller hatte abgesagt. Dazu war noch in letzter Minute die vorgesehene Hüpfburg ausgefallen, und Ersatz musste gefunden werden. Der fand sich ganz kurzfristig dank der Firma Harzer Antriebstechnik, so dass auf dem Kirchplatz auch bewegungsfreudige Kinder Spaß haben konnten. Und die Flüchtlingsband „Galeband“ aus Herzberg baute ihre Instrumente auf – und merkte dann, dass die Schlagzeugstöcke vergessen worden waren.

Der ganz normale Wahnsinn also, wie er bei der Organisation einer solchen Veranstaltung auftritt. Das Team von der Flüchtlingshilfe des Kinderschutzbunds behielt trotzdem seine gute Laune. Und so wurde auch der zweite Tag der Nationen ein Erfolg. Wieder begann er mit einer interreligiösen Andacht auf Deutsch und Arabisch. Neben der Ausstellung über das Schicksal der Jesiden im Gemeindehaus gab es noch viele andere Dinge zu sehen und zu erleben, beispielsweise einen Stand mit Näharbeiten der Nähstube, das Umkehr-Denk-Fahrrad der Fahrradwerkstatt, sowie eine Bobby-Car-Bahn und viele Aktionen des Kinderschutzbundes. Trotzdem blieb auch in diesem Jahr die größte Attraktion wieder das umfangreiche Büfett, das komplett gespendet worden war und bei dem man sich – auf freiwilliger Spendenbasis – durch deutsche und internationale Spezialitäten probieren konnte. Und auch diesmal wurde es wieder bis auf den letzten Krümel vertilgt. Und das, obwohl die Besucherzahl an das Vorjahr nicht ganz heranreichte. Ob es am windigen Wetter oder an den anderen, teilweise zeitgleichen Veranstaltungen des Tages lag? Für den großen Aufwand und die Mühe, mit der das Organisationteam den Tag der Nationen gestaltete, hätten die freiwilligen Helfer, bestehend aus Deutschen und Flüchtlingen, natürlich noch deutlich mehr Publikum verdient. Auch die Kunstwerke fanden leider nur wenige Käufer.  Dennoch war es wieder ein freundlicher, fröhlicher und friedlicher Tag der Nationen auf dem Bad Lauterberger Kirchplatz. Und als die Schlagzeugstöcke erst einmal geliefert worden waren, legte die „Galeband“ los und zeigte sich wahrhaft international – mit drei Musikern reichte ihr Sound von Balkan-Folklore über Countrymusic bis hin zu Walzer und Rock-Klassikern wie „Final Countdown“ - alles in ihrem ganz eigenen Stil. Nach all dem Stress gab es also ein Happy-End für den Tag der Nationen, der hoffentlich im kommenden Jahr wiederholt wird.


.................................................................................................................................................

Bild der Woche